31 Jul

Trailwalker

2017 – der andere Trailwalker

Wieder kein deutscher Trailwalker und der Ausweich-Trailwalker der letzten Jahre leider in Terminkollision mit unserem Kinderferienlager…

Eine neue Idee musste her, da uns die Anreise zum französischen oder gar südenglischen Trailwalker dann doch etwas übertrieben lang erschien.

Also werden wir uns in diesem Jahr einfach ein eigenes Charity-Projekt überlegen, das wir wuppen wollen, bevor wir uns dann am 16./17. September 2017 mit einem gemeinsamen 100er (Dein Ostseeweg) belohnen.

Die Gruppentreffen und Trainings werden voraussichtlich an Freitagnachmittagen stattfinden.

Wenn Du Bock auf „Gutes-tun“ und Extremwandern hast und am Tag des 100ers mind. 17 Jahre alt sein wirst, dann melde Dich bei uns (mobil@kjv.de) und werde Teil von „Team ZEWS“.

Über einen Besuch und ein Like bei Facebook (@team.zews) freuen wir uns auch wie Bolle.

Plakat-AufAbwegen 

 

 

Bericht zur Teilnahme am Trailwalker 2016

Nachdem der deutsche Trailwalker, den wir dieses Mal rocken wollten, erneut abgesagt wurde, konzentrierten wir uns erneut auf die Vorbereitung einer Teilnahme bei der Belgischen Version.
Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald war es uns möglich, das Startgeld zu bezahlen und das Projekt zu starten.
Wir legten uns eine Teamseite auf der Oxfamseite an und begannen die Spendenakquise. Wir sammelten hauptsächlichen auf Festen der Region, wie dem Fischerfest, dem Schulzendorfer Kinderfest und dem Rosenfest, freuten uns aber auch über teils üppige Einzelspenden, alle vermerkt auf unserer Spendenliste. Wir danke allen, die uns durch eine Spende oder die Erlaubnis auf einem Fest Geld zu sammeln, unterstützt haben.
Nun galt es natürlich auch noch, zu trainieren. Das taten wir mit teilweise beachtlichen Strecken und Durchschnittsgeschwindigkeiten. Natürlich waren die 100 km nicht ansatzweise zu simulieren und die „Frischlinge“, Samantha Hart, Celine Hellriegel und Paul-Florian Kroll konnten nur erahnen, was auf sie zukommen würde, wenn Lisa Küster von ihren Erfahrungen aus den Vorjahren erzählte.
Als fast ausreichend Spenden gesammelt waren, konnten wir mit der Unterstützung des BER noch Teamshirts, die liebevoll von unserer Lieblingslayouterin Mandy gestaltet wurden, kaufen und dann ging es auch schon fast los nach Belgien.
Leider gab es einen Tag vor der Reise nach Bütgenbach dann Probleme mit dem Bus, so dass es für einen kurzen Moment schlecht aussah für unsere Teilnahme. Dank der Hilfsbereitschaft der Evangelischen Kirchengemeinde, dem Engagement des Wildauer Clubleiters und der Hilfe von VW-Tradeport aus Wildau konnte das Problem aber behoben werden und wir starteten am Freitagmorgen mit dem Bus der Stadt Wildau zum Oxfam-Trailwalker. Leider dauerte die Fahrt, die bis auf Anja Pokorný, unserer begnadeten Busfahrerin alle zumindest zu Chillen und Schlafen nutzen konnten, auf Grund extrem vieler Staus 10 Stunden, so dass wir viel später als geplant in Bütgenbach ankamen.

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Wir bauten unsere Zelte auf und meldeten uns an, bevor wir zum festlichen Eröffnungsessen gingen, wo wir schon die meisten der 209 gemeldeten Teams trafen.
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Gegen 23.oo Uhr legten wir uns schlafen, denn der Wecker für Samstag war auf 5.oo Uhr gestellt.
Und dann war er da, der Starttag des Trailwalkers, Samstag, der 27.08.2016. Zwei Stunden zwischen Aufstehen und Startschuss blieben, um die Sachen zu packen, weil diese ja von den Supporter*innen Nina Keutel und Christin-Luis Emmrich nach dem Start in unseren Bus verladen werden mussten, weil in diesem Jahr der Trailwalker nicht als Rundkurs geplant war, wir also nicht wieder in Bütgenbach ankommen würden. Außerdem mussten die Läufer*innen noch frühstücken und die Laufkleidung und -ausrüstung anlegen.

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Pünktlich 7.oo Uhr starteten dann Samantha, Celine, Paul und Lisa ihren Trailwalker, der sie auf 100 km an 7 Stauseen und dem größten Wasserfall Belgiens, durch das Hochmoor Hohes Venn hin nach Eupen bringen sollte.

IMG_3207 - kurz vor dem Start in Bütgenbach - v.l.n.r. Lisa Küster, Celine Hellriegel, Samatha Hart, Paul KrollIMG_3209IMG_3213IMG_3215FB_IMG_1472277681537FB_IMG_1472274458012IMG_3217IMG_3224IMG_3226 - unterwegs - v.l.n.r. Paul Kroll, Lisa KüsterIMG_3230
Zunächst lief alles super, wir waren sehr schnell unterwegs, das Wetter war prima.

IMG_3232 - nach der ersten Station in Ovifat bei 19 km - v.l.n.r. Celine Hellriegel, Paul Kroll, Samantha Hart, Lisa Küster IMG_3234 IMG_3238 IMG_3246 - Station 2 in Botrange bei 25 km - v.l.n.r. Samantha Hart, Lisa Küster, Paul Kroll, Celine Hellriegel IMG_3248 - am Hochmoor bei km 26 - v.l.n.r. Lisa Küster, Samantha Hart, Celine Hellriegel, Paul Kroll IMG_3249 IMG_3266 IMG_3268 FB_IMG_1472295605545
Leider musste dann aber bei km 38,5 Lisa an der dritten Station aussteigen, weil eine kürzlich zugezogene Sportverletzung zu sehr schmerzte.

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Die drei anderen setzten ihren Weg fort und erreichten gegen 19.oo Uhr die Mittelstation im deutschen Mützenich, wo lecker Pasta auf sie wartete.

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Gestärkt, aber doch schon von leichten Schmerzen und Erschöpfung geplagt, machten sie sich kurz vor 20.oo Uhr wieder auf den Weg, schließlich wollten noch 50 km erwandert werden, die nächsten 30 ganz ohne die Möglichkeit, die Supporterinnen zu treffen und unter Benutzung der Kopflampen.
Paul, der sich bereits in Mützenich das rechte Sprunggelenk hatte bandagieren lassen müssen, weil das nach einem Unfall noch nicht wieder ganz genesene Gelenk zu muckern begonnen hatte, trat dann mit rechts kurz vor Station 5 auf einen losen Stein und gab damit seinem Fuß den Rest, so dass Samantha und Celine ihn bei km 60,8 in die Obhut eines Sanitäters übergeben mussten.
In Drossart, beim nächsten Checkpunkt mussten sich die beiden dann ein anderes Team suchen, um mit diesem weiterlaufen zu dürfen, so schreibt es das Reglement aus Gründen der Sicherheit vor.

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Die Suche war sehr schnell erfolgreich, weil Pia aus Berlin, letzte „Überlebende“ des Teams „Die Astralweiber“ ebenfalls auf der Suche nach einem „Leihteam“ war. Die passionierte Marathonläuferin zog dann das Tempo auf den nächsten Kilometern auch ordentlich an, so dass teilweise wieder Startgeschwindigkeiten erreicht wurden. Vielleicht war das der Grund für die totale Erschöpfung, mit der Samantha und Celine dann in Gileppe bei km 79,3 an der 8. Station ankamen, vielleicht war es aber auch die Tageszeit (3.30 Uhr) oder schlicht die knapp 80 km, die die beiden schon in den Beinen hatten. Was auch immer es war, es dauerte über 1,5 Stunden, bis die Reise weitergehen konnte. (Anm. d. Red.: Vielleicht war es aber auch deshalb eine so lange Pause, weil der mitwandernde Sozialarbeiter und freischaffende MAZ-Redakteur kaputt war und länger brauchte, um wieder aufgepäppelt zu werden?)
Mit Pia an ihrer Seite erreichten die beiden, inzwischen war es auch wieder hell geworden, die Eupener Talsperre, wo die letzte Station vor dem Ziel aufgebaut war. Es gab noch mal Pflege, Essen, Getränke und aufmunternde Worte von den Supporterinnen, bevor sich Samantha und Celine, nun begleitet von Nina, auf die letzte Etappe machten.

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Kurz vor 10.oo Uhr erreichten sie mit einer sensationellen Zeit von 26:57:42 Stunden das Ziel in Eupen, bejubelt vom restlichen Team, den schon eingelaufenen Teams und vielen Besucher*innen.
Nun durften unsere Läufer*innen noch gemeinsam auf die Bühne, um sich für ihre großartige Leistung feiern zu lassen und eine Medaille entgegen zu nehmen.

IMG_3280IMG_3282  IMG_3291 IMG_3297 - Zieleinlauf nach 100 km - v.l.n.r. Celine Hellriegel, Samantha Hart IMG_3298 IMG_3317 - Siegerehrung - v.l.n.r. Celine Hellriegel, Samantha Hart, Paul Kroll, Lisa Küster
Und dann durften sie alle vier endlich „umfallen und liegenbleiben“, denn um den Rest kümmerten sich unsere Supporter*innen Nina, Tine und Anja.

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Es wurden Füße gepflegt, Sanizelte besucht, Essen und Getränke gereicht und final unser Bus beladen, weil wir, entgegen dem ursprünglichen Plan, doch gleich noch nach Hause fahren wollten, denn dort schläft es sich bekanntlich am besten. Wobei… Bis auf Anja, die auch die siebenstündige Rückfahrt souverän rockte, haben dann alle schon im Bus geschlafen.
Oxfam-Trailwalker – Wie weit gehst Du für eine Welt ohne Armut?

Meron holt Wasser von einem von Oxfam errichteten Brunnen in Kotido/Uganda. Geringere Regenfälle – eine Folge des Klimawandels – verringern die Ernteerträge und die Vielfalt der angebauten Nutzpflanzen. | © Jane Beesley

Meron holt Wasser von einem von Oxfam errichteten Brunnen in Kotido/Uganda. Geringere Regenfälle – eine Folge des Klimawandels – verringern die Ernteerträge und die Vielfalt der angebauten Nutzpflanzen. | © Jane Beesley

„Der Oxfam Trailwalker ist sportliche Herausforderung, Team-Erlebnis und Charity-Lauf in einem – und damit die aufregendste Trekking-Tour der Welt!“ (Quelle: www. http://trailwalker.oxfam.de – 2013)

  1. Die sportliche Herausforderung

100 Kilometer in 30 Stunden nonstop Trekking durch die schöne Umgebung des Hohen Venns, einer der schönsten und gut geschützten Naturregionen Belgiens.

Der Oxfam Trailwalker ist kein Sonntagsspaziergang. Die Strecke fordert heraus, denn die Wege sind zum Teil unbefestigt. Gewandert wird über Stock und Stein – auch nachts.

  1. Das Team-Erlebnis

Gemeinsam ankommen: Darauf kommt es beim Oxfam Trailwalker an. Gemeinsames Training hilft, denn während der 100 Kilometer wird es auch schwierige Momente geben – da hilft dann nur Teamgeist weiter. Dabei kann man neue Seiten an sich selbst und den anderen entdecken: Eine Extremerfahrung, die man einmal im Leben gemacht haben sollte!

Vier laufen, zwei (oder mehr – wir haben das ohnehin nach Eupen fahrende Auto voll besetzt, damit möglichst viele Jugendliche direkt teilhaben können) helfen: Ein Team beim Oxfam Trailwalker besteht aus vier Läufer*innen und (mind.) zwei Supporter*innen, die zum Beispiel das Gepäck transportieren, Butterbrote schmieren oder Läufer*innen-Waden massieren.

  1. Spenden sammeln für Oxfam

Vor dem Start sammelt jedes Team mindestens 1.500 Euro für Oxfam-Projekte. Warum mindestens? Weil für viele Teams die größte Leistung darin liegt, mehr Spenden zu sammeln – und auch der meiste Spaß!

Oxfam hilft beim Spendensammeln. Und man kann sich von den anderen Teams inspirieren lassen. Auf der Website und auf den Team-Seiten werden jede Menge Tipps ausgetauscht.

2016 gehen die gesammelten Spenden in Projekte von Oxfam Belgien, die sich in Regionen engagieren, die von Extremen Dürren oder Überschwemmungen betroffen sind. Oxfam Belgien schreibt hierzu: „In diesem Jahr haben wir beschlossen, mit Ihnen das Thema des Klimawandels näher zu behandeln. Heute sind Millionen Menschen direkt oder indirekt von Klimaveränderungen betroffen. Die extremen Klimasituationen, die Dürren und Überschwemmungen häufen sich zunehmend. Wenn sich nichts ändert, werden im Jahr 2050 etwa 50 Millionen Menschen mehr an Hunger leiden und zu den ohnehin schon an diesen humanitären Katastrophen Leidenden hinzugezählt werden müssen.
Aus diesem Grund sensibilisiert Oxfam die breite Öffentlichkeit und drängt auf das Engagement politischer Entscheidungsträger. Zusätzlich zu dem HiIfsmaterial für die Opfer der Unwetter schulen wir mit Hilfe unserer Partner überall in der Welt die lokalen Bauern in Nachhaltigkeit und helfen ihnen, mit den Folgen der Klimaveränderung umzugehen.“

2016 – „Team ZEWS“ startet wieder durch!
Nach ihrem guten Abschneiden in den vergangenen 3 Jahren bei den Oxfam-Trailwalkern im Harz und in Belgien war den wanderbegeisterten Jugendlichen des KJV-Jugendarbeits-Projektes ziemlich schnell klar, dass sie 2016 einen neuen Anlauf wagen wollen. Zum Einen, um denen, die es nicht bis ganz zum Ziel geschafft hatten, eine zweite Chance zu geben, zum Anderen, um neuen Teilnehmer*innen einen Platz im “Team ZEWS” anbieten zu können, hauptsächlich aber, um weiterhin einen Beitrag für eine Welt ohne Armut zu leisten.
Da der deutsche Trailwalker erneut abgesagt wurde, soll es wieder ins Hohe Venn nach Belgien gehen. Der Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt das Team erneut finanziell, so dass es losgehen kann. Nun muss „Team ZEWS“ noch rasch mind. 1500 Euro Spenden sammeln und wie wild trainieren, um dann am 27./28.08.2016 als Team von 4 Läufer*innen 100 Kilometer in max. 30 Stunden durch das belgische Hochmoor zu wandern.
Wer spenden möchte, findet auf der Teamseite http://www.oxfamtrailwalker.be/de/editionen/oxfam-trailwalker-2016/team-zews die notwendigen Informationen, auf der auch direkt gespendet werden kann.
Noch einfacher ist das Spenden in bar, z.B. am 18.06. beim Wildauer Stadtfest am Stand der Jugendarbeit in ZEWS, den „Team ZEWS“ mit seiner Zuckerwattemaschine bereichern wird.

„Team ZEWS“ beim Trailwalker 2015 – ein Bericht

Angespornt von den Erfolgen in den Jahren 2013 und 2014 und letztlich „getrieben“ von 2 „alten Hasen“, nämlich einer Supporterin und einer Läuferin dieser beiden Jahre gab es auch 2015 eine Teilnahme von „Team ZEWS“ am belgischen Oxfam Trailwalker (Oxfam Deutschland hatte erneut abgesagt). Es war also wieder das letzte Wochenende im August und es war wieder das Hohe Venn mit Start in Eupen. Drei junge Läufer*innen und drei junge Supporter*innen stellten sich, jeweils begleitet von einer Sozialarbeiter*in, der Herausforderung des Spendensammelns und des Wanderns. Leider musste bei km 72 eine Läuferin auf Grund totaler Erschöpfung aufgeben, so dass „Team ZEWS“ nach 29 Stunden leider nicht vollständig finishte. Rückblickend lässt sich allerding erneut feststellen, dass die gemeinsame Vorbereitung auf den Lauf und das Extremwochenende ein Garant sind für ein großartiges Teamerlebnis mit all den positiven Effekten, die bereits weiter oben beschrieben wurden.

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„Team ZEWS“ will es ein drittes Mal wissen – Trailwalker 2015: wir kommen!!!

Team ZEWS 2014

Team ZEWS 2014

 

Hier geht’s zur Teamseite beim Veranstalter in Belgien, wo Du immer auf dem Laufenden gehalten wirst, wie das Training läuft, was der Spendenstand macht und wo Du auch selbst direkt für Team ZEWS spenden kannst.

Du kannst Team ZEWS auch bei Facebook folgen.

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Zweite Oxfam-Trailwalker-Teilnahme von „Team ZEWS“ 2014: Hohes Venn in Belgien – ein Rückblick

Wie bereits 2013 war auch die Teilnahme 2014 speziell für die Läufer*innen eine extreme Herausforderung. Neben der Länge der Strecke und dem nächtlichen Wandern kam in Eupen noch das sehr schlechte Wetter erschwerend hinzu. Den überwiegenden Teil der Strecke legte „Team ZEWS“ in teils strömendem Regen zurück. Das machte nicht nur nass, sondern auch extrem etwas mit der Motivation der Laufenden und der Beschaffenheit ihrer Füße.

Bei km 65 musste „Team ZEWS“ leider den kurzfristig eingesprungenen Ersatzläufen an der 7. Station zurücklassen. Das fehlende Training, der Regen und die Müdigkeit forderten ihren Tribut.

Nach 29 Stunden erreichten die anderen drei völlig durchnässt und mit aufgequollenen Füßen aber überglücklich das Ziel in Eupen.

Aber nicht nur die Läufer*innen und das dreiköpfige Support-Team waren erfolgreich. Letztlich lag der Erfolg auch und vielleicht gerade in der öffentlichen Wahrnehmung des Projekts. Durch die gute Öffentlichkeitsarbeit der direkt Beteiligten und eines breiten Unterstützer*innen-Kreises waren das Vorhaben und die Hintergründe in ZEWS weit bekannt. So konnten z.B. wieder viele Gemeindevertreter*innen und Stadtverordnete zu einer Spende bewogen werden.

Unter Strich war die Teilnahme von „Team ZEWS“ ein großer Erfolg; für die Teilnehmer*innen, weil Sie gemeinsam Grenzerfahrungen machen durften und ein wunderbares Wir-Gefühl dabei erfuhren, für die lokale Politik, die erneut feststellen und unterstützen durfte, was Jugendliche bereit sind Gutes zu tun und für die Freundeskreise und Familien der Teilnehmer*innen, die dieses wunderbare Erlebnis für ihre Lieben möglich machten und dabei Interessantes über die entwicklungspolitische Arbeit (von Oxfam) erfuhren.

Erste Oxfam-Trailwalker-Teilnahme von „Team ZEWS“ 2013 im Harz – ein Rückblick…

100 km wandern hieß das Ziel, das wir als Team ZEWS (Zeuthen, Eichwalde, Wildau, Schulzendorf) erreichen wollten. Wir hatten uns beim Oxfam Trailwalker angemeldet, bei dem diese immense Strecke im Harz in nur 30 Stunden bewältigt werden sollte. Wir wollten uns an dieser sportlichen Herausforderung probieren, unsere persönlichen Grenzen kennenlernen und dabei immer als Team zusammenhalten. Um starten zu dürfen, mussten allerdings im Vorfeld 2000 € an Spenden für die entwicklungspolitschen Projekte von Oxfam Deutschland gesammelt werden. Dadurch konnten wir auch in unserer Region für Engagement gegen eine ungerechte Welt aufmerksam machen.

Um bei dem Spendenlauf an den Start  gehen zu können, mussten wir für unser Anliegen werben. Wir entwarfen Flyer, legten eine Webseite und eine Facebook-Seite an. Lokalzeitungen veröffentlichten Aufrufe, Artikel und Fotos und sogar der lokale Radiosender brachte einen Bericht darüber. Doch uns war klar, dass man die Leute persönlich ansprechen musste, um das Interesse zu wecken. Also veranstalteten wir Kuchenbasare. Und tatsächlich konnten wir zum Schluss 2404,50 € sammeln. Außerdem wurde uns Laufkleidung vom Airport Berlin-Brandenburg International gesponsert.

Da wir sehr wanderunerfahren waren, mussten wir für den Trailwalker trainieren. Wir erwanderten auf unterschiedlichsten Touren unsere Umgebung und probierten dabei Schuhe und Socken aus, lernten uns richtig mit Wanderstöcken fortzubewegen, testeten nachts die Stirnlampen und informierten uns über die richtige Ernährung unterwegs.

Am 6. September ging es dann für unser Team nach Osterode im Harz. Nach Anmeldung und Essen bauten wir unsere Zelte auf, in denen wir eine kurze Nacht verbrachten. Um 5 Uhr standen wir am Samstag auf, frühstückten, packten unsere Rucksäcke und schnürten die Wanderstiefel. 7:30 Uhr startete Team ZEWS, bestehend aus 4 Jugendlichen und einem Betreuer vom KJV e.V., zusammen mit 107 anderen Teams. Unsere drei Supporter sollten wir später an den Stationen wiedertreffen, wo sie uns mit Obst, Wasser, Massagen, Kuscheleinheiten und aufmunternden Worten erwarteten. An manchen Stationen gab es für warmes Essen und Massagen durch freiwillige Physiotherapeuten. Wie neugeboren fühlte man sich, wenn man dann zu den nächsten Kilometern aufbrach. Zuhause konnten sich Unterstützer und andere Interessierte per Facebook und Mail live über unsere Fortschritte informieren. Die Reaktionen waren begeistert und ermutigend. Trotz unserer Motivation mussten wir feststellen, dass wir Flachländler die Berge, die körperlichen Beschwerden und die Müdigkeit doch unterschätzt hatten. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen mussten zwei der Läuferinnen leider unterwegs abbrechen. Von da an waren sie jedoch fleißig mit den Supporten unterwegs, kümmerten sich um medizinische Hilfe oder frische Kleidung. Nach ungefähr 28 Stunden und mehr tot als lebendig kamen die drei Läufer(innen) wieder in Osterode im Ziel an und konnten sich vom Rest des Teams, anderen Läufern und Supportern und den Veranstaltern feiern lassen. Überglücklich und beeindruckt von der eigenen Leistung taumelten wir noch zu einer abschließenden Massage und dann unter die Dusche, bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Nachdem wir uns ausgeschlafen und unsere Beine sich etwas erholt hatten, stand für uns fest: Das war ein unvergessliches und großartiges Erlebnis. Wir alle haben unsere Grenzen erreicht bzw. überschritten. Läufer und Supporter haben als Team toll zusammengehalten und sich unterstützt, wo es nur ging, wir sind in der Zeit sehr zusammengewachsen. Wir haben uns auch über das Miteinander zwischen den verschiedenen Teams in der Oxfam-Gemeinschaft gefreut. Wir waren unglaublich stolz auf das, was wir erreicht hatten. Wir hatten nicht nur für einen guten Zweck in kurzer Zeit viel Geld sammeln können, das Team ZEWS konnte auch die 100 km bewältigen. Unbedingt wollen wir dieses Erlebnis wiederholen, nächstes Jahr vielleicht in Belgien beim dortigen Trailwalker.

Nina Keutel für Team ZEWS

 

Wir danken unseren Sponsor*innen, ohne die all dies nicht möglich gewesen wäre! Danke an Inge Seidel, Andreas und Ramona Kroll, die Fahrschule Fruck und Doberstein, Winnifred Tauche, Anja Pokorný, Andreas Redenz und TOTAL, Oliver Hein, Ursula Mittelstädt, Jochen Keutel, Dieter Müller, Inge-Ulrike Burmeister, Sabine Peter, Gert und Heidemarie Müller, Ines Pautzke, Birgit Uhlworm, die Volkssolidarität Bürgerhilfe e.V., Brigitte Basse, Sebastian Haß, Martin Stock, Lars Ulbricht, Hendrikje Lehmann von euseelia, Maik Gaertner, Birgitt Klunk, Martina Haase, Sybille Krause, Susanne Nomine, Patrick Karg, Natalia Raubo, Sebastian Geyer, Elisabeth Tenzer, Doreen Bensch, Kathrin Weichert, Maren Keutel, Christin Losensky und Mandy Ziensch.

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Und so fing damals alles an 2013 beim „Team ZEWS“…

Die Idee ist genial, der Hintergrund ehrlich, wir sind topfit und die Zeit ist knapp!
Was fehlt?: Geld und Deine Unterstützung

 Meron holt Wasser von einem von Oxfam errichteten Brunnen in Kotido/Uganda. Geringere Regenfälle – eine Folge des Klimawandels – verringern die Ernteerträge und die Vielfalt der angebauten Nutzpflanzen. | © Jane Beesley

Meron holt Wasser von einem von Oxfam errichteten Brunnen in Kotido/Uganda. Geringere Regenfälle – eine Folge des Klimawandels – verringern die Ernteerträge und die Vielfalt der angebauten Nutzpflanzen. | ©Jane Beesley/Oxfam

Die Idee: 4 Jugendliche aus ZEWS (Zeuthen, Eichwalde, Wildau und Schulzendorf) werden am 07./08. September 2013 einhundert Kilometer quer durch den Harz wandern, wofür sie maximal 30 Stunden Zeit haben. Mit von der Party sind zwei weitere Jugendliche aus ZEWS, die als Supporter*innen die vier mental und praktisch vom Start bis zum Ziel den ganzen Tag und die ganze Nacht und darüber hinaus unterstützen werden. Betreut wird das Team von den Sozialarbeiter*innen des KJV e.V. – Jugendarbeit im Herzen Brandenburgs (www.kjv.de).
Die 4 müssen gemeinsam ins Ziel kommen. Unser Team heißt: „Team ZEWS“.

Der Hintergrund: Das Team – Nina Keutel, Lisa Küster, Christin Emmrich, Sinisa Kresović, Suzana Kresović und N.N. (wir suchen noch nach einer weiteren Supporter*in) – hat sich für den Oxfam-Trailwalker angemeldet. Das ist eine Benefizveranstaltung in Form eines 100-km-Ausdauermarsches, der an vielen Orten der Welt stattfindet und seit 2010 auch in Deutschland jährlich durchgeführt wird. Über einhundert Sechserteams werden am zweiten Septemberwochenende in Osterode am Start sein. Jedes Team steht dort, um neben dem eigenen Teamerlebnis und der Grenzerfahrung Oxfam Deutschland e.V. mit einer Spende von mind. 2.000,00 Euro für entwicklungspolitische Projekte zu unterstützen.

Wir sind topfit! Die vier Wandernden – Nina, Lisa, Tine und Sinisa – sind in Bestform und werden Samstagmorgen (07.09.2013) um 7.30 Uhr mit allen anderen Teams an den Start des 4. Oxfam Deutschland Trailwalkers (trailwalker.oxfam.de) gehen, die Nacht zum (Wander-)Tag machen, um dann am Sonntag spätestens um 13.30 Uhr das Ziel in Osterode zu erreichen.

Die Zeit ist knapp! Wir haben die Startgebühr für alle organisatorischen Angelegenheiten dieses Riesenevents dank der finanziellen Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald längst beglichen. Das allein reicht jedoch nicht. Jedes Team muss bis zum 01. September 2.000,00 Euro Spendengelder aufgetrieben haben, um starten zu dürfen. Dieses Spendengeld, welches steuerlich absetzbar ist, wird zu 100 Prozent in entwicklungspolitische Projekte von Oxfam Deutschland e.V. gesteckt und wird z.B. Saatgut oder den Bau von Feldbewässerungsanlagen in der DR Kongo und in Somalia eingesetzt (Für 34 Euro kann ein Hektar Land in Somalia mit einem Traktor gepflügt werden. Auf dem so fruchtbar gemachten Boden pflanzen Familien Feldfrüchte an.).

Was fehlt? Wir brauchen dringend Deine Unterstützung, damit wir bis zum 01.09.2013 die Spendensumme zusammen bekommen und damit am Trailwalker teilnehmen dürfen.
Wir freuen uns auf Deine Unterstützung
– für diese besondere Form einer Benefizveranstaltung
– Deinen Beitrag für eine Welt ohne Armut
– und dafür, dass wir als „Team ZEWS“ das Erlebnis wahrnehmen können.

Wir versprechen, bei Überweisung eines Betrages ein Zielfoto zuzuschicken – mit strahlenden Gesichtern! Alle Sponsor*innen, die es wollen, werden auf den KJV-Pages im Internet erwähnt.
Der/Dem Höchstspendenden (Stichtag: 19.08.2013) bieten wir das Tragen von gestellten Sponsor*innenshirts während der 100 km an.

© Copyright - KJV