Winterferienlager Natz 2014

02 Feb
2. Februar 2014

49 LDS-ler*innen brachen auf, um im fernen Südtiroler Natz eine wunderschöne Woche bei Snowboard- und Skifahren in den Dolomiten zu verbringen. Hier ist ihr Tagebuch, welches man am besten von unten nach ober genießt.

Donnerstag, 06.02.2014
Bevor der Rudi gleich seine Pizza serviert und wir uns danach wohl nicht mehr werden bewegen können, wollen wir unser Tagebuch ein letztes 🙁 Mal aufschlagen, um von unserem schönen Ferienlager in Natz zu berichten.
Das Wichtigste zuerst: Reisegruppe „Sonnenschein“ 49 : Berg 0! Wir haben gewonnen, alle sind ganz von der Piste runter gekommen.
Heute wurden wir mit superschönem Wetter verabschiedet. Das Jochtal präsentierte sich in gleißender Sonne und mit strahlend blauem Himmel. Da sind wir natürlich die Pisten runtergebügelt, was das Zeug hält. Da endlich gutes Wetter war, hatten auch die Funparks geöffnet, so dass auch die Liebhaber*innen der Sprünge und Tricks auf ihre Kosten kamen. Abseits der Piste, wo natürlich niemand war, weil das ja nicht erlaubt ist, gab es super viel Pulverschnee, der super weich war, so dass nichts passierte, falls doch mal jemand ausversehen von der Piste fiel.
Leider müssen wir heute Abend schon wieder unsere Sachen packen, damit wir morgen flux mit dem Bus nach Hause fahren können.
Es war ein schönes Ferienlager in Natz bei Rudi vom Kösslerhof. Wir kommen nächstes Jahr gern wieder.

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Mittwoch, 05.02.2014
Der zweite Tag auf der Plose war großartig. Das Wetter war deutlich besser als gestern. Es wurde geboardet und Ski gefahren, was das Zeug hält und auch die 6 Schlitten waren im Dauereinsatz.
Alle 49 Mitreisenden sind noch ganz und wir hoffen, dass das auch morgen an unserem leider schon letzten Pistentag so bleibt.
Rudi servierte heute den weltberühmten Kösslerhof-Hackbraten an Pommes und später gab‘s für die Leckermäuler noch Krapfen.

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Dienstag, 04.02.2014
Heute waren wir endlich auf der Plose. Das Problem: All die Mengen Wasser, die uns am Morgen als Regen das Warten auf den Skibus „versüßten“, fielen im Skigebiet als Schnee. Das ist gut für die Piste, obwohl es nicht hätten 50 cm in 7 Stunden sein müssen, aber nicht so gut für die Sicht auf dem Berg, die gegen Null ging. Aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, die Piste auf unseren Brettern zu rocken. Für alle, die am dritten Tag schon mal ne kleine Pause brauchten, oder einfach mal zwischen zwei Abfahrten, gab es die Möglichkeit, Schlitten zu fahren. Und wir reden hier nicht von „mal kurz den Berg runter“, sondern von einer 10 km langen Rodelpiste. Was der Hammer!
Das Abendessen war wieder humpa-lecker: Kartoffelsuppe, Geschnetzeltes an Reis (vegan: Tofugulasch) und Apfelküchlein. Nun gilt es, noch beim legendären Fackelumzug vorbei zu schauen, bevor wir dann in die Bettchen hüpfen, schließlich wollen wir morgen doch noch mal auf die Plose.

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Montag, 03.02.2014
Heute war ein wunderschöner Tag. Voller Elan sprangen wir kurz vor 7.oo Uhr aus den Federn, um nach einem leckeren Frühstück unseren Skibus nach Vals zu bekommen. Von dort ging’s mit der Gondel zum und später auf den Gitschberg. Dieses Skigebiet liegt deutlich höher als das Jochtal, was gut an den deutlich geringeren Temperaturen zu merken war. Auch wenn hin und wieder eine kleine Nebelbank über dem Gitsch stand, war das Wetter überwiegend gut, sogar die Sonne kam am Nachmittag vorbei. Alle Anfänger*innen nutzten den Tag, um ihre Künste zu entwickeln und machten dabei deutliche Fortschritte. Damit sollten sie für morgen gut gerüstet sein, wenn wir auf die Plose fahren.
Zum Abendessen gab es heute Lasagne, gefolgt von Gulasch an Kartoffelbrei und einem abschließenden Apfelstrudel. Für die Vegiefraktion gab es das Ganze in vegan. Der großartige Geschmack und die schiere Menge an Essen lassen das Abendessen allerdings schon zum zweiten Mal an Körperverletzung grenzen. Einzelne mussten bereits nach der Vorspeise wegen massiver Sättigung aufgeben, viele ließen das Gulasch aus, um den Strudel noch genießen zu können. Wenn wir wieder zu Hause sind, wird erst einmal Diät gemacht.
Heute Abend ist noch Disco in Natz und fast alle sind hingegangen. Nur Laura wollte nicht, da sie ihre Discojeans zu Hause vergessen hat.

PS: Wir haben heute ein Gruppenfoto gemacht. Aber ich glaube, das üben wir noch mal. Dann ohne Vermummung und in schön…

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Am Sonntag war es dann soweit. Wir fuhren mit dem Skibus ins Jochtal nach Vals, wo wir unsere Bretter ausleihen konnten, um diese dann gleich auf den gut präparierten Pisten auszuprobieren. Einige lernten zunächst von den lieben Betreuer*innen das richtige Fahren mit Ski oder Snowboard, alle anderen durften gleich auf eigenen Faust das Skigebiet erobern. Alle hatten riesig Spaß am ersten Tag im Schnee und die Anfänger*innen fahren schon recht souverän den Hang runter.
Gekrönt wurde der Tag mit einem Drei-Gänge-Menu von Rudi, der einer üppigen Gemüsesuppe, einen Schweinsbraten und Kaiserschmarren folgen ließ. Letzterer war in so großen Mengen vorhanden, dass die Meute sich ergeben musste. Für die Vegetarier*innen gab es im Hauptgang lecker gegrilltes Gemüse und der Veganer bekam sogar einen veganen Kaiserschmarren. HAMMER! Nun gehen gleich alle ins Bett und es wird wunderbar ruhig im Haus sein…

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Am 01.02.2014 starteten wir, leider mit fast einer Stunde Verspätung in Wildau, um nach gerade mal 12 Stunden schon den Kösslerhof in Natz zu erreichen. Ein wenig Stau um München gehört wohl leider immer dazu. Das angekündigte Schneecaos in Österreich blieb aber komplett aus, so dass wir im Wesentlichen gut vorankamen.
Angekommen, gab‘s ein lecker Abendessen cooked by Rudi, unserem Gastgeber, und dann gingen alle gleich ins Bett (na klar!), um fit für den ersten Tag auf der Piste zu sein.

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1 reply
  1. Katrin says:

    Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank für das tolle Tagebuch. So konnten wir jeden Tag miterleben, was Ihr für schöne Tage hattet. Großartig!
    Euch allen eine schöne Heimfahrt. Bis morgen Nacht.
    Viele Grüße
    Katrin und Dirk Steinbach

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